Das neue ingenieur.de: Ein Fundament für das digitale Verlagsgeschäft

ingenieur.de ist mit einem neuen Auftritt online.
Die Plattform bringt Nachrichten, Fachwissen, Jobs und Karriereangebote für Ingenieurinnen und Ingenieure zusammen. Wir haben das Projekt gemeinsam mit dem Team vor Ort und weiteren Technologiepartnern begleitet: vom Redesign über die Abstimmung redaktioneller Abläufe bis zur Verbindung der beteiligten Systeme.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die unterschiedlichen Angebote zu einem stimmigen Nutzererlebnis verbinden lassen. Gleichzeitig sollte eine Arbeitsumgebung entstehen, die zu den Anforderungen der Redaktion passt. Dazu kam die Perspektive, das Angebot künftig weiterzuentwickeln und neue Erlösmodelle zu ermöglichen. Diese Aufgaben haben wir von Beginn an zusammen betrachtet.

Ein neuer Auftritt, der Orientierung bietet

Für das Redesign haben wir die Konzeption der User Experience und die Gestaltung der Benutzeroberfläche verantwortet. Unser Ziel war ein Auftritt, der Orientierung bietet und die Vielfalt von ingenieur.de verständlich zugänglich macht. Wie finden Menschen zu den Inhalten, die sie interessieren? Wie greifen Fachinformationen und Karriereangebote ineinander? Und wie lässt sich die Plattform so gestalten, dass auch künftige Angebote darin ihren Platz finden?

Mit der Redaktion für den Redaktionsalltag entwickelt

Die Antworten darauf haben wir im engen Austausch mit der Redaktion und dem Team vor Ort entwickelt. Ihre Erfahrung mit den Inhalten, der Zielgruppe und dem täglichen Betrieb war ein wesentlicher Teil der Arbeit. So konnten wir gestalterische und technische Entscheidungen immer wieder mit den Anforderungen aus der Praxis abgleichen.

„Für mich war entscheidend, dass die Redaktion und die Technologiepartner gemeinsam an den Anforderungen gearbeitet haben. So konnten wir früh klären, welche Arbeitsabläufe das CMS unterstützen muss und welche Schnittstellen für den Start nötig sind. Diese Abstimmung hat uns geholfen, den Umfang der ersten Version klar festzulegen und den weiteren Ausbau von Anfang an mitzudenken.“
— Janina Schwan, Projektmanagerin bei Emperon Studio

Dieselbe Aufmerksamkeit galt den redaktionellen Abläufen. Eine Plattform muss auch für die Menschen funktionieren, die sie täglich mit Inhalten füllen. Deshalb haben wir gemeinsam daran gearbeitet, die Möglichkeiten des Redaktionssystems und die Arbeitsweise des Teams aufeinander abzustimmen. Der Anspruch: Inhalte sollen sich gut aufbereiten und veröffentlichen lassen, während die Redaktion den nötigen Gestaltungsspielraum behält.

Wie CMS, Jobplattform und CRM zusammenspielen

Technisch bestand eine zentrale Aufgabe darin, mehrere spezialisierte Systeme miteinander zu verbinden. Dazu gehören das Purple CMS von SPRYLAB, die Jobplattform von Jobware und das CRM-System dialogONE von BDL. Unser Beitrag lag in der Umsetzung der Schnittstellen und darin, das Zusammenspiel dieser Komponenten für die Plattform herzustellen.

Der Relaunch ist damit eine gemeinsame Leistung. Das Team von ingenieur.de, die beteiligten Anbieter und wir haben jeweils unterschiedliche Kompetenzen eingebracht. Entscheidend war die enge Abstimmung an den Übergängen zwischen Gestaltung, redaktioneller Arbeit und Technik.

Vom MVP zu neuen digitalen Angeboten

Parallel haben wir mit dem Team neue Erlösmodelle ausgearbeitet. Dabei ging es um Angebote, die zur Zielgruppe und zur publizistischen Ausrichtung von ingenieur.de passen. Diese wirtschaftliche Perspektive floss bereits in die Konzeption ein, damit sich die Plattform in den nächsten Entwicklungsphasen gezielt erweitern lässt.

Mit dem jetzigen Start ist die erste produktive Version als MVP (Minimum Viable Product) online gegangen. Sie bildet den Ausgangspunkt für den weiteren Ausbau. Einen wichtigen Grundstein haben wir mit dem neu eingeführten Single Sign-on (SSO) gelegt: einer zentralen Anmeldung, auf der weitere Angebote aufbauen können.

In den kommenden Schritten wollen wir darauf aufbauend unter anderem Funktionen für Abonnements und Zugriffsrechte ergänzen. Diese sogenannten Subscription- und Entitlement-Funktionen sollen künftig abbilden, welche Inhalte und Leistungen mit einem gebuchten Angebot zugänglich sind.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg mit dem Team und den beteiligten Partnern fortzusetzen - und ingenieur.de Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

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Jeder kann heute eine App bauen … aber reicht das?